DE PORT

 

Ich habe mit 7 Jahren angefangen, Snooker zu spielen. Nachdem ich die ersten Stunden in einem eigentlichen Fußballverein namens „Sport Club do Recife“ Snooker gespielt hatte, wusste ich, dass dies mein Spiel sein musste. Mit 8 Jahren habe ich dann angefangen an Turnieren Teil zu nehmen, mit 9 habe ich mein erstes Turnier gewonnen, bei welchem auch Erwachsene mitspielten. In Brasilien gab es zu dieser Zeit keine Turniere für Jugendliche, daher musste ich mich von Anfang an mit Erwachsenen messen.

 

Nach meinem ersten Sieg begannen die Leute mein Talent zu bemerken und mich zu fördern. Nachdem ich viele Turniere in Brasilien gewonnen hatte, habe ich mich dazu entschlossen, das Spiel ernst zu nehmen und es professionell zu betreiben. Aus diesem Grund bin ich dann nach England gegangen um dort zu trainieren. Meine Eltern, Tereza Terhan (welcher zu dieser Zeit in Deutschland lebte) und Manager Marcilo Cavalcanti haben mich dabei unterstützt. Seit dem habe ich mit vielen bekannten Profis wie Ding Junhui, James Wattana, Peter Ebdon, Ken Dohert, Neil Robertson und Mark Selby trainiert.

 

Ich genoss außerdem das Coaching von einigen der besten Coaches, welche diese Welt zu bieten hat. Dazu gehörten beispielsweise Del Hill, welcher der Head Choach der World Snooker Association ist und außerdem schon Ronnie O’Sullivan viele Jahre trainiert hat, und Chris Henry welcher momentan der Trainer des 7 fachen Weltmeisters Stephen Hendry (MBE) ist.

 

Ich lebe seit 3 Jahren in Deutschland, damals bin ich auf Grund meiner Familie, welche in Deutschland lebt, hier her gezogen. Da Brasilien nicht in der Internationalen Snooker Association vertreten war und es mir daher nicht möglichwar beispielsweise an Turnieren wie der Amateurweltmeisterschaft Teil zu nehmen, entschied ich, für Deutschland zu spielen. In meinem ersten Jahr in Deutschland, bekam ich die Chance, mich für internationale Turniere zu qualifizieren.

Ich besiegte Lasse Münstermann im Finale der deutschen Meisterschaft mit 4-0 und war daher automatisch, als deutscher Meister, für alle internationalen Events gesetzt. Ich genieße es, in Deutschland zu leben, viele Leute unterstützen mich hier. Mittlerweile fühle ich mich in Deutschland wie zu Hause – auch wenn ich hier nicht geboren bin. Ich bin sehr stolz darauf, Deutschland repräsentieren zu dürfen. Ich hoffe, ich kann mich in naher Zukunft für die Main Tour qualifizieren um damit Snooker in Deutschland noch populärer zu machen.



 


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